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22.06.05 - Der Skandal von Indianapolis |
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Formel 1 Besucher verklagt die FIA und FOA
Wenn bei einem Konzert die Hauptgruppe nicht auftritt, bekommt man sein Geld zurück. Das fordern auch 160.000 Motorsport-Fans.
Nach dem Skandal von Indianapolis hat ein Motorsport-Fan aus Colorado eine Sammelklage gegen die Formel 1 eingereicht und will um Schadenersatz kämpfen.
Larry Bowers will den Automobil-Weltverband (FIA), die Formula One Administration (FOA), den Reifenhersteller Michelin und den Indianapolis Motorspeedway vor Gericht sehen. Sein Rechtsanwalt William Bock III. wirft den Beteiligten "Betrug" vor, da die 14 Michelin-Fahrer nach der Aufwärmrunde beim Großen Preis der USA wieder in die Box fuhren.
Während sich Speedway-Präsident Joie Chitwood trotz des Eklats versöhnlich zeigte und ein weiteres Rennen im Jahr 2006 nicht ausschloss, heizte die FIA die Diskussion über das Skandalrennen am Dienstag weiter an.
Präsident Max Mosley forderte, dass die rund 160. 000 Zuschauer finanziell entschädigt werden müssen - und zwar von den sieben Michelin-Teams und deren Reifenlieferanten. Die Fans hatten am Sonntag im Schnitt etwa 100 Dollar Eintritt gezahlt.
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